Netzeinspeisung

Stromnetz-Anschluss
Für die Einspeisung und Vergütung Ihres Solarstroms muss Ihre Photovoltaikanlage an das öffentliche Stromnetz angeschlossen werden. Wie alle Arbeiten am Stromnetz muss der Anschluss der Solaranlage von einem zugelassenen Elektroinstallateur vorgenommen werden.

Antrag auf Einspeisung
Selbstverständlich können Sie auch hier auf die Leistung unseres Handwerkspartners, der Eißing & Rohling GbR, vertrauen: Ihnen wird bei allen notwendigen Anmeldeschritten geholfen. Bitte beachten Sie, dass die zunehmende Popularität von Photovoltaikanlagen dazu führt, dass bis zur Erteilung der Einspeisezusage einige Wochen vergehen können.

Gerne wenden Sie sich dazu an unsere Berater der AVU Netz GmbH.

Hinweise und Informationen zur elektrischen Einspeisung finden Sie auch unter www.avu-netz.de.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Vergütungssätze für Solarstrom
Zum Mai 2014 haben sich die Vergütungen des Erneuerbaren-Energie-Gesetzes (EEG) geändert. In der Tabelle können Sie sehen, welche Einspeisevergütungen aktuell gelten.

Inbetriebnahme

Installierte Anlagenleistung

bis 10 kWp
(Ct/kWh)

bis 40 kWp ¹
(Ct/kWh)

bis 1.000 kWp ²
(Ct/kWh)

bis 10 MWp
(Ct/kWh)

ab 01.02.2014

13,55

12,85

11,46

9,38

ab 01.03.2014

13,41

12,72

11,35

9,28

ab 01.04.2014

13,28

12,60

11,23

9,19

ab 01.05.2014

13,14

12,47

11,12

9,10

ab 01.06.2014

13,01

12,34

11,01

9,01

ab 01.07.2014

12,88

12,22

10,90

8,92

(Stand: 01.05.2014, alle Angaben ohne Gewähr)

¹ Bei mittelgroßen Dachanlagen zwischen 10 kWp und 40 kWp, die nach dem 01.04.2012 in Betrieb genommen wurden, werden ab dem 01.01.2014 maximal 90% des erzeugten Stroms vergütet. Der Rest kann entweder selbst verbraucht oder frei vermarktet werden.
² Bei Dachanlagen, die nach dem 01.04.2012 in Betrieb genommen wurden, werden ab dem 01.01.2014 maximal 90 % des erzeugten Stroms vergütet. Der Rest kann entweder selbst verbraucht oder frei vermarktet werden.
Grundsätzlich gilt: die EEG-Vergütung ist auf eine Gesamtleistung von 52 Gigawatt begrenzt (zur Zeit in Deutschland: 28 Gigawatt). Ist das Gesamtausbauziel erreicht, erhalten neue Anlagen keine Vergütung mehr. Der Einspeisevorrang bleibt aber für zusätzliche neue Anlagen auch danach gesichert. Das Bundesministerium für Umwelt (BMU) wird rechtzeitig vor Erreichen der Gesamtleistung einen Vorschlag für eine Anschlussregelung machen.
Hinweis:
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz gibt vor, dass die Höhe der Einspeisevergütung vierteljährlich angepasst wird. Die jeweils neuen Vergütungssätze richten sich danach, wie hoch der Zubau von Solarstrom in den vorangegangenen drei bis zwölf Monaten war. Jährlich darf die Einspeisevergütung lediglich auf bis zu 29 Prozent gekürzt werden.